Montag, 18. November 2013

Review: Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Hallo, ihr Süßen,
heute kommt mal die kulturelle Seite an vivaz zum Vorschein. Naja, eigentlich eher die literarische - egal. Ich möchte euch heute ein Buch vorstellen, das ich mir schon vor ein paar Monaten von einer sehr guten Freundin von mir ausgeliehen und sofort verschlungen habe : Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green.
„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod. (http://www.amazon.de/Das-Schicksal-ist-mieser-Verr%C3%A4ter/dp/3446240098)
So beschreibt Amazon diesen Roman. Ich finde, dieses Buch ist aber noch viel mehr. Selten hab' ich bisher etwas gelesen, was mich gleichzeitig so zum Lachen, aber auch so zum Weinen gebracht hat. John Green behandelt dieses heikle Thema so, wie es sich wahrscheinlich jeder selbst Betroffene wünschen würde. Der Schreibstil ist sehr speziell, passt aber meiner Meinung nach perfekt. Diese vor Mitleid triefenden Texte finde ich einfach nicht angemessen, weshalb ich es toll finde, wie Green damit umgeht. Und v.a. das Ende ist sehr unerwartet, was für mich ein gutes Buch ausmacht. Aber lest selbst!

 
 

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